FSG Gudensberg 1:6 (0:1) SC Willingen

Die FSG Gudensberg musste sich gegen den Tabellenführer SC Willingen nach 90 Minuten mit 1:6 geschlagen geben.

Im ersten Durchgang ließ die FSG zwar sehr wenig zu, Trainer Peter Wefringhaus vermisste jedoch zurecht den unbedingten Willen in Zweikämpfen und im eigenen Ballbesitz, etwas Zählbares mitzunehmen. Die Gäste präsentierten sich am Sonntagmittag sehr effektiv vor dem Tor und gingen auch mit der ersten Gelegenheit durch J. Vach (14′) in Führung. Tom Siebert hatte beinahe die passende Antwort parat, verfehlte eine Hereingabe von N. Heiderich nur knapp. Kurz vor dem Pausenpfiff hätten die Gäste noch durch S. Müller erhöhen können, FSG-Rückhalt C. Rausch entschärfte mit seiner Beinarbeit.

Nach dem Seitenwechsel erzielte die FSG ein Tor, welches durch eine knappe Abseitsstellung abgepfiffen worden ist (47′). Nur eine Minute später zeigte H. Vogel seine Klasse und erhöhte durch zwei stramme Schüsse von halblinker Position zum 2:0 (48′) und 3:0 (52′). Durch den Doppelschlag war es nicht leicht, die Köpfe oben zu behalten und noch an ein kleines Wunder zu glauben. Dem ein Schritt näher hätte die FSG T. Siebert bringen können, jedoch ließ er in der 55. Minute eine Großchance zum Anschlusstreffer aus. Erneut J. Vach (62′, 64′) und J. Dicke (80′) schraubten das Ergebnis ungefährdet mit 6:0 in die Höhe. Lediglich der eingewechselte N. Siebert konnte nach einem schnell ausgeführten Freistoß noch für Ergebniskosmetik zum Ende der Partie sorgen (86′).

Erfreulich war das Startelfdebüt des A-Jugendlichen E. Hillebrand, welcher sich für weitere Einsätze empfehlen konnte.

FSG Gudensberg II 1:1 (0:0) FSG Efze 04

Die Zweite konnte im Vorspiel gegen die FSG Efze 04 einen Punkt holen.

Ein ganz anderes Gesicht zeigte das Team von Andre Laqua im Vergleich zum 0:6-Debakel in Altmorschen, was die Einstellung anbelangte. Geschlossen versuchte man von Beginn an die Angriffe der Gäste zu verteidigen, was größtenteils gelang. Ein Tor der Gäste wurde durch ein vermeintliches Handspiel von K. Reinsdorf abgepfiffen, da war Glück mit dabei (12′).

Im zweiten Durchgang erhöhte die FSG Efze den Druck auf das Tor und belohnte sich nun durch K. Reinsdorf (63′). Die größte Gelegenheit auf Seiten unserer FSG hatte J. Körner, der Pech mit der Unterkante der Latte hatte. Der hohe Aufwand war es wert: R. Wanner stand in der 77. Minute goldrichtig und egalisierte den Spielverlauf zum 1:1. Trotz weiterer Möglichkeiten der Gäste blieb es beim Unentschieden, was der FSG II auch nicht wirklich viel weiter hilft, am Ende jedoch jeder Punkt wichtig sein kann.

FSG Gudensberg III 2:6 (2:0) FSG Efze 04 II

Die Dritte traf auf die Reserve der FSG Efze 04, welche sich aktuell in guter Form präsentiert. Die FSG begann das Spiel mit einer Dreierkette, um gerade das Zentrum zu dominieren und sich somit schnell einen Vorteil zu verschaffen. Bereits in der Anfangsviertelstunde hätten die Gastgeber durch Fröhlich und Kleimann mehrfach in Führung gehen müssen, beide ließen aber hochkarätige Chancen aus. Efze fand zu diesem Zeitpunkt kein Mittel die stark agierenden FSG’ler zu ärgern. Folgerichtig belohnten sich die Jungs mit dem 1:0 in der 17. Minute durch Fröhlich und kurz vor der Halbzeit durch Kleimann zum 2:0. Blum (TW) musste allerdings kurz vor der Pause den Anschlusstreffer mit einer Doppelparade verhindern. Bis zur Halbzeit schien es ein ruhiger Sonntag zu werden und alles sei in trockenen Tüchern. Eine höhere Halbzeitführung wäre nicht unverdient gewesen.

Allerdings wendete sich das Blatt in der zweiten Halbzeit in Gänze. Efze stellte ebenfalls auf eine Dreierkette um und agierte nun druckvoller, sicherer und selbstbewusster. Die Jungs aus der Dritten fanden keinen Zugriff und waren zunächst mit verteidigen beschäftigt. Letztendlich eröffnete der Anschlusstreffer den Gästen Tor und Türen, von der FSG war nichts mehr zu sehen. Statistiker hätten wenig Mühe gehabt, gewonnene Zweikämpfe oder die Laufleistung der Jungs zu messen. Auch eine Systemumstellung und Auswechslungen konnten am Werdegang nichts ändern, weshalb die immer stärker werdenden Gäste sich mit insgesamt sechs Toren belohnten. Der finale Endstand von 2:6 spiegelt zwar nur die Leistung der zweiten Halbzeit wieder, ist aber nicht unverdient.